Kennen Sie den Unterschied? TPMS-Programmierung vs. Umlernen
In den letzten fünf Jahren sind immer mehr Informationen über Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) und deren Funktionen aufgetaucht.
In unseren Blogbeiträgen bei GUTA bemühen wir uns stets, unseren Kunden alle korrekten Informationen bereitzustellen. Unser Fokus liegt darauf, die besten Informationen rund um das Thema Reifendruckkontrolle zu liefern. Doch es gibt noch mehr zu lernen: TPMS-Programmierung vs. Anlernen.
Es ist wichtig zu betonen, dass das Reifendruckkontrollsystem (TPMS) ein Überwachungssystem ist, das Sie bei niedrigem Reifendruck warnt. Ein häufiger Fehler ist jedoch, einen Sensor so zu programmieren, dass er sich an ein Fahrzeug neu anlernt.
Kommen wir nun zu den Details.
TPMS-Programmierung

Die Programmierung eines Reifendruckkontrollsystems (RDKS) ist für jedes RDKS, das Sie kaufen und an Ihren Rädern montieren, unerlässlich. Dies gilt für alle DIRECT RDKS-Sensoren.
Diese Sensoren müssen programmiert werden, da sie unprogrammiert geliefert werden. Programmierung kann leicht mit Aktivierung verwechselt werden. Es empfiehlt sich, das Reifendruckkontrollsystem (TPMS) mit den spezifischen Daten Ihres Fahrzeugs (Marke, Baujahr und Modell) zu programmieren. Andernfalls sendet das installierte Gerät kein Signal an Ihr System, und dieses meldet fälschlicherweise einen fehlenden Sensor.
Zur Programmierung Ihres Reifendruckkontrollsystems (RDKS) empfehlen wir Ihnen, Ihr Fahrzeug zu einem Kfz-Techniker zu bringen. Häufig sind für die Programmierung zusätzliche Werkzeuge erforderlich.
Möglicherweise verfügen Sie über ein Programmierwerkzeug in Ihrem Werkzeugkasten. Gelegentlich wird jedoch ein Software-Update benötigt, das nur ein Techniker durchführen kann.
TPMS-Sensoren für verschiedene Anwendungen

Einige Mehrzwecksensoren verfügen bereits über die notwendige Programmierung für den Einsatz in verschiedenen Fahrzeugen. Da sie vorprogrammiert sind, reduzieren sie den Zeitaufwand für Programmierung und Fehlersuche, selbst bei Klonproblemen.
Unsere GUTA-Sensoren sind alle vorprogrammiert und lassen sich daher einfacher in Ihr Fahrzeug einbauen. Dies steigert zudem die Rentabilität des Reifendruckkontrollsystems (TPMS) und reduziert Kundenbeschwerden und Reklamationen.
TPMS-Wiedererlernen
Nach jedem Austausch eines Reifendruckkontrollsensors (TPMS) muss der Anlernvorgang durchgeführt werden. Dieser Vorgang ist zwingend erforderlich, um die korrekte Funktion des TPMS-Systems zu gewährleisten. Durch die Durchführung des Anlernvorgangs wird zudem sichergestellt, dass das gesamte TPMS-System des Fahrzeugs einwandfrei funktioniert.
Das Anlernen gehört zur Programmierung. Nachdem Ihr Sensor programmiert wurde, muss Ihr Fahrzeug ihn neu anlernen. Dieser Schritt ist bei jedem Reifendruckkontrollsystem (TPMS) zwingend erforderlich. Ohne das Anlernen ist keine ordnungsgemäße Überwachung möglich.
Methoden des TPMS-Wiedererlernens

Der erste notwendige Schritt beim Anlernen besteht darin, den passenden Anlernvorgang für das jeweilige Fahrzeug zu ermitteln. Es gibt drei Arten von Anlernsystemen: stationäre (manuelle), OBD- und automatische.
Es gibt Ausnahmefälle, in denen Sie eine Kombination dieser drei benötigen, um den Umlernprozess abzuschließen.
Stationär oder Manuell
Dabei wird der TPMS-Anlernmodus des Fahrzeugs durch Ausführen einer Sequenz aktiviert, die spezifisch für Baujahr, Marke und Modell des Fahrzeugs ist.
Diese Sequenzen umfassen das mehrmalige Drehen des kritischen Knopfes, das Betätigen des Bremspedals oder eine Kombination von Aktionen, die den Anlernmodus aktivieren.
Sobald sich Ihr Fahrzeug im Anlernmodus befindet, müssen alle Sensoren der Reihe nach angesteuert werden, und das TPMS-Programmiergerät muss verwendet werden.
Dadurch können die Sensoren mit dem Fahrzeug kommunizieren, die Sensor-ID und in manchen Systemen auch den Standort des Sensors ermitteln. Zum Beispiel: vorne auf der Beifahrerseite.
Wird die Sequenz korrekt ausgeführt, gibt das Fahrzeug ein Warnsignal durch Blinken eines Lichts, Ertönen der Hupe oder andere Benachrichtigungen aus.
OBD
Bei dieser Methode müssen Sie den Sensorcode über den OBD-Anschluss auf den Fahrzeugcomputer schreiben.
Für diese Vorgehensweise müssen Sie die Sensoren mit Ihrem TPMS-Scanner auslesen. Anschließend verbinden Sie alle Sensoren mit dem OBD-Diagnosegerät des Fahrzeugs. Versetzen Sie den Computer danach in den TPMS-Lernmodus, um den Vorgang abzuschließen.
Automatisches Wiederlernen
Heutzutage sind viele Fahrzeuge mit einer automatischen Anlernfunktion ausgestattet. Diese Funktion lernt und erkennt die ID und den Standort des Sensors, indem das Fahrzeug über einen bestimmten Zeitraum gefahren wird.
Einige Fahrzeuge verfügen über einen automatischen Lernmodus. Wenn Sie einen neuen Sensor einbauen, empfehlen wir Ihnen dennoch dringend, eine OBD-Anlernung durchzuführen. Dadurch stellen Sie sicher, dass der Sensor ordnungsgemäß mit dem Steuergerät kommuniziert.
Unterschied zwischen Umlernen und Programmieren

Der Anlernprozess unterscheidet sich grundlegend vom Programmierprozess. Sie hängen jedoch zusammen. Wie bereits erläutert, kann die einwandfreie Funktion Ihres Reifendruckkontrollsystems (RDKS) nicht garantiert werden, wenn es zwar programmiert, aber nicht im Anlernmodus ist.
Um die Terminologie zu vereinfachen: Sie können ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) programmieren. Einige sind bereits vorprogrammiert. Nach der Programmierung muss Ihr Fahrzeug jeden Sensor neu anlernen. Der gleiche Vorgang findet statt, wenn Sie Ihr RDKS neu anlernen müssen. Stellen Sie sicher, dass es so programmiert ist, dass Ihr Fahrzeug es erkennt.
Warum ist die Wartung Ihres Reifendruckkontrollsystems so wichtig?

Seit 2014 ist in den USA die Installation eines Reifendruckkontrollsystems (TPMS) in allen Fahrzeugen gesetzlich vorgeschrieben. Diese Regelung gilt für Pkw und Zugfahrzeuge. Sie müssen diese Sensoren in jedes Ihrer Fahrzeuge einbauen.
Dazu müssen Sie wahrscheinlich mehrere Sensoren kaufen, programmieren und jeden Reifen neu an Ihr Hauptfahrzeug anlernen.
Die regelmäßige Wartung Ihres Reifendruckkontrollsystems (RDKS) ist für dessen einwandfreie Funktion unerlässlich. Da das Anlernen der Sensoren Zeit in Anspruch nimmt und Sie einen Techniker beauftragen müssen, sollten Sie eine ordnungsgemäße Wartung in Betracht ziehen. Lesen Sie diesen Artikel, falls Sie Ihr RDKS austauschen müssen.
Abschließende Gedanken zu diesem Thema
Ob Sie nun ein Autoliebhaber oder ein Autohausbesitzer sind, es ist wichtig, dass Sie die Funktionsweise dieses neuen Systems kennen. Wenn Sie einen Service mit TPMS anbieten, müssen Sie Ihre Mitarbeiter entsprechend schulen, damit diese zwischen Programmierung und Umlernen unterscheiden können.
Der Zweck beider Sensoren ist derselbe, doch die Vorgehensweise unterscheidet sich – und genau hier liegt die Herausforderung. Jeder Sensor hat eine eigene ID, die mit jedem Rad verknüpft ist. Beim Austausch, der Rotation oder dem Wechsel eines Reifens muss ein bestimmter Prozess durchlaufen werden.
Werden beide Schritte nicht ordnungsgemäß durchgeführt, bleibt die TPMS-Leuchte nach der Wartung weiterhin an.